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Wendeltreppe: Raumsparend die Stockwerke wechseln

Dieser Ratgeber widmet sich der Wendeltreppe. Es handelt sich um eine platzsparende Variante das Stockwerk zu wechseln. Die Fortbewegung findet auf einem begrenzten Raum statt. Dabei wird der vorhandene Platz optimal ausgenutzt.

Die Vorzüge und Besonderheiten der Wendeltreppen sollen im Mittelpunkt dieser Homepage stehen. Weiterhin wird auf Materialien eingegangen, auf Maße und Design.

Wer sich abschließend für den Kauf interessiert, der kann am Ende der Seite unverbindliche Angebote anschauen.

Inhaltsverzeichnis von www.wendeltreppen.info

  • Was ist eine Wendeltreppe und wie ist sie aufgebaut?
  • Vorteile: Welche Argumente sprechen für eine Wendeltreppe?
  • Nachteile: Welche Argumente sprechen gegen eine Wendeltreppe?
  • Unterschiede: Was hebt die Wendeltreppe von der gewöhnlichen Stiege ab?
  • Materialkunde zu Wendeltreppen: Holz oder Metall?
  • Welche Kosten müssen beim Kauf einer Wendeltreppe berechnet werden?
  • Die Wendeltreppe aus dem Baumarkt – Ein Qualitätsprodukt?
  • Den Aufstieg der Wendeltreppe berechnen!
  • Gesetzliche Vorschriften: Worauf ist beim Aufbau von Wendeltreppen zu achten?
  • Muss ein Bauantrag für die Errichtung beantragt werden?
  • Ist eine Wendeltreppe eine Raumspartreppe?
  • Ein perfektes Gespann: Der Dachboden und die Spindeltreppe!
  • Die Wendeltreppe selber bauen – Mehr als eine Option?
  • Darum wird die Wendeltreppe zum gestalterischen Highlight!
  • Welche Mindestbreite sollte die Wendeltreppe aufweisen?
  • TIPP: Top-Angebote für Wendeltreppen!




  • Was ist eine Wendeltreppe und wie ist sie aufgebaut?

    Was ist eine Wendeltreppe - #51658613 © labdue - Fotolia.com Die Wendeltreppe zeichnet sich durch seine schraubenartige Struktur aus. Sie wird auch als Wendelstiege, Spindeltreppe oder in der Schweiz als Schnecke oder Schnegge bezeichnet. Der Aufbau entspricht einer Helix, welche sich um das Treppenauge windet. Hiermit ist der Bereich in der Mitte gemeint, der zumeist bis ganz unten durchblickt werden kann. Aus diesem Grund hat sich auch der Begriff Hohltreppe eingebürgert.

    Während sich die Spindeltreppe um eine Stange oder ähnliches windet, erfüllt die Wendeltreppe freistehend die Anforderungen an den Aufstieg. Die Anzahl der Stufen und die Höhe des Absatzes sind von den persönlichen Vorlieben, aber auch von der Entfernung zum nächsten Stockwerk abhängig. Auf ein Geländer kann keineswegs verzichtet werden. Durch die zumeist schlanke Struktur ist eine Haltevorrichtung erforderlich.




    Vorteile: Welche Argumente sprechen für eine Wendeltreppe?

    Vorteile einer Wendeltreppe - #78719510 © martina- - Fotolia.com Das Offensichtliche vorweg: Wendeltreppen dienen dem Aufstieg von einem Stockwerk zum Nächsten. Darüber hinaus sollten folgende Vorteile dieser Treppenart bekannt sein, um eine objektive Entscheidung treffen zu können.

    Platzsparend: Nicht nur in Neubauten, auch in älteren Häusern müssen gewöhnliche Treppen oftmals der gewundenen Variante weichen. Denn wer Platz bei der Treppe spart, der kann diesen Raumgewinn für Möbel nutzen. Ganz grundsätzlich entsteht der Eindruck, in ein größeres Zimmer einzutreten.

    Nicht positionsgebunden: Die herkömmliche Treppe befindet sich, zumindest im Wohnraum, eigentlich immer am Rand der Räume. Denn durch eine massive Treppe kann nicht hindurchgeschaut werden. Zudem würde sie in der Raummitte den optischen Eindruck ruinieren. Nicht so die Spindel- oder Wendeltreppe, welche auch mitten im Zimmer platziert werden kann.

    Optisches Highlight: Während die gewöhnliche Treppe meist schlicht und zweckdienlich daherkommt, wird die Wendeltreppe zum Highlight des Raumes. Die Form und der Aufbau passen sich insbesondere in modernen Räumen perfekt in die Atmosphäre ein.

    Kostengünstig: Im Vergleich zu voluminösen Treppenbauten ist die raumsparende Form zudem noch günstiger in der Anschaffung. Je nach Material und Größe werden natürlich auch hier unterschiedliche Preise ausgerufen.

    Erschließung von Raum: Sehr häufig werden Wendeltreppen gewählt, um den bestehenden Wohnraum mit dem Dachboden zu verbinden.

    Farbgestaltung: Die Wendel- und Spindeltreppen können der Farbgebung des Wohnraums einfach angepasst werden. Da beim Bau weniger Material verwendet wird, wirkt die Gestaltung nicht dominierend.




    Nachteile: Welche Argumente sprechen gegen eine Wendeltreppe?

    Nachteile einer Wendeltreppe - #85514428 © pepe - Fotolia.com Die Pro-Argumente können aber einige Nachteile nicht aus der Welt schaffen. Je nach Einsatzzweck überwiegen die positiven Aspekte. Dennoch sollen auch die Nachteile der Wendeltreppe Erwähnung finden.

    Kinder: Der Nachwuchs hat kürzere Beine. Oftmals ist der Tritt bei Spindel- oder Wendeltreppen nicht ausgewogen. Dies bedeutet, dass die Stufen sich zur Mitte hin verknappen. Grundsätzlich ist diese Treppenart gefahrlos zu nutzen. Im Gegensatz zu anderen Treppen müssen Kinder sich zunächst daran gewöhnen. Es kann daher sein, dass sie etwas älter sein müssen, bevor sie den Aufstieg allein bewältigen.

    Anstieg: Eine Raumspartreppe gewinnt diesen Platz durch die Mehrfachnutzung übereinander, aber auch durch den schmaleren oder steileren Anstieg. Hierbei sind natürlich Vorschriften zu beachten, welche einen sicheren und zuverlässigen Aufstieg ermöglichen. Dennoch tun sich insbesondere alte Menschen mit der Treppenform etwas schwerer.

    Gegenverkehr: Die Raumersparnis kann auch durch eine geringere Breite erreicht werden. Für gewöhnlich ist dies unproblematisch. Denn nur selten kommen sich zwei Personen auf der kurzen Strecke zwischen den Stockwerken entgegen. Sind die Treppen jedoch stark frequentiert, so muss dieses Contra-Argument bedacht werden. Es könnte zu Wartezeiten kommen.

    Hinuntergehen: Raumspartreppen haben häufig das Problem, dass durch ihre Steile das Abwärtsgehen erschwert wird. Erneut sind es Kinder und ältere Menschen, die am ehesten mit Problemen zu kämpfen haben. Allerdings sind Wendeltreppen unter den Raumspartreppen hier noch die angenehmste Lösung.

    Große Menschen: Wenn die Schritte im Kreis übereinander verlaufen, so kann es vorkommen, je nach Steile, dass hochgewachsene Personen den Kopf einziehen müssen.




    Unterschiede: Was hebt die Wendeltreppe von der gewöhnlichen Stiege ab?

    Unterschiede Wendeltreppe zur Stiege - #73463193 © Robert Kneschke - Fotolia.com Grundsätzlich gibt es viele Gemeinsamkeiten. Sämtliche Treppen haben das Ziel die Bewohner oder Nutzer nach oben oder unten zu geleiten. Unterschiedliche Namen resultieren hierbei aber auch um die Differenzen darzustellen.

    Die gewöhnliche Treppe hat einen ausladenden Tritt. Es finden zumeist mehrere Personen nebeneinander Platz. Der Anstieg ist bestenfalls als sanft zu bezeichnen. Eine Raumspartreppe, hier die Wendeltreppe, reduziert den Platzbedarf in Breite und Länge und gewinnt dadurch beim Anstieg. Mit der richtigen Planung ist der Gang dennoch sicher und fest.

    Weiterhin muss auf das Design verwiesen werden. Wie schon aus dem Namen Wendeltreppe hervorgeht, ist der Anstieg gewunden. Die Treppe verläuft gewissermaßen im Kreis. Wobei, je nach Höhe des Stockwerkes, nicht unbedingt eine vollständige Umdrehung erreicht wird. Bei hohen Aufstiegen, beispielsweise über mehrere Etagen, kann in der Mitte zumeist bis ganz nach unten geschaut werden.




    Materialkunde zu Wendeltreppen: Holz oder Metall?

    Wendeltreppe aus Holz oder Metall - #69610063 © justinrau - Fotolia.com Welches Material sollte bestenfalls bei Spindeltreppen Verwendung finden? Diese Frage ist nicht mit einer klaren Antwort zu versehen. Dennoch gibt es Tipps, um die richtige Entscheidung für die persönlichen Belange und das Design der Wohnung zu finden.

    Pflegeaufwand: Die Holztreppe braucht mehr Pflege als andere Materialien. Stufen müssen gebohnert und gewachst werden, damit ihre Qualität erhalten bleibt. Auch das Einreiben mit Öl ist der Ausdruck des Materials förderlich. Dahingegen ist die Metalltreppe herkömmlich zu säubern.

    Aussehen: Hier gibt es keine Pluspunkte für Stahl oder Holz. Vielmehr sind die persönlichen Vorlieben gefragt. Andererseits kann auch eine Abstimmung zum restlichen Wohnraum erfolgen. Der Handlauf des Geländers wäre demzufolge farblich und vom Material an die Türklinken im entsprechenden Wohnraum anzupassen. Weiterhin muss auch die Umgebung als Ganzes einbezogen werden. Ein neumodischer Raum mit allerhand technischen Geräten, der schon irgendwie steril wirkt, kann selten mit einer altmodischen Holztreppe überzeugen.

    Einsatzort: Innerhalb der eigenen vier Wände wird Holz wegen der Ausstrahlung und Wärme häufig bevorzugt. Außerhalb von Gebäuden ist Stahl in der Regel die klügere Wahl. Denn eine solche Konstruktion ist widerstandsfähiger gegen allerhand Witterungseinflüsse, wie Regen, Schnee oder starke Temperaturschwankungen.

    Ausgaben: Welches Budget ist vorhanden? Diese Frage sollte nicht dominieren, aber im Hinterkopf präsent sein. Der Aufstellungsort und Einsatzzweck sind vorzuziehen. Dennoch gibt es bei Wendeltreppen eine große Bandbreite an Modellen und Materialen. Allein bei der vorhandenen Vielfalt an Holzarten und Konstruktionen entsteht eine enorme Bandbreite beim Preis.

    Diese Aufführung hat sich vollends auf die Frage Holz oder Metall versteift. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Eine Treppe kann beispielsweise mit beiden Materialien kombiniert werden. Holz-Stufen und ein Handlauf aus Stahl oder umgekehrt kann, wenn vom Design gut ausgeführt, zum Blickfang werden.

    Weiterhin können auch andere Baustoffe zum Einsatz kommen. Glas ist eine Alternative, die sich zur Gestaltung der Abtrennung eignet. Denn obwohl Sicherheit beim Gang nach oben oder unten geboten wird, kann doch das Zimmer durch das durchsichtige Material betrachtet werden.




    Welche Kosten müssen beim Kauf einer Wendeltreppe berechnet werden?

    Kosten einer Wendeltreppe - #96148138 © Gina Sanders - Fotolia.com Die Höhe der Ausgaben wird von der Qualität des Materials, von der Größe der Treppe und nicht zuletzt von der Gestaltung und dem Aufbau abhängig. Wie wertig die Wendeltreppe werden soll, hängt auch von der Nutzungshäufigkeit ab.

    Werden die Schritte der Treppe nur selten begangen, beispielsweise bei der Verbindung zum Dachboden, der nicht zum Wohnraum ausgebaut wurde, so reicht mitunter ein günstiges Modell. Auch dieses kann eine lange Haltbarkeit vorweisen. Wird der Aufgang jedoch mehrfach täglich genutzt oder regelmäßig angesehen, so muss die Qualität erkennbar sein.

    Die Art des Materials entscheidet ebenfalls über den Preis. Hierbei ist zu erwähnen, dass Holztreppen sehr günstig, aber auch sehr teuer zu erstehen sind. Metalltreppen sind zumeist noch etwas teurer. Nachfolgend wurden Kosten recherchiert. Diese betreffen jedoch nur Fertigtreppen, die im Eigenaufbau angebracht werden.

    Wendeltreppen aus Holz:

    Je nach Qualität des Holzes werden unterschiedliche Preise ausgerufen. Buche, Esche, Kiefer, Fichte und Hainbuche sind preislich meist am günstigsten. Eiche und Ahorn folgen. Nussbaum macht optisch viel her und spielt preislich nochmals in einer anderen Kategorie. Übertrumpft wird es häufig noch vom Tropenholz Merbau.

    - Preise für Holz-Spindeltreppen: 350 bis über 6.000 Euro

    Wendeltreppen aus Metall:

    Beim Stahl gibt es weniger Abstufungen was die Qualität betrifft. Lediglich auf die Verarbeitung und den Verbund der Materialen sollte geachtet werden. Je nach Stärke des Metalls kann eine Wendeltreppe aus Stahl schwerer sein, als die teurere Variante aus Holz.

    - Preise für Stahl-Spindeltreppen: 800 bis über 4.000 Euro

    Preislich kann keine fixe Aussage getroffen werden. In beiden Kategorien gibt es eine enorme Preisschwankung. Auch die Anzahl der Stiegen und das Design können pauschal nicht berechnet werden.

    Zudem gibt es eine andere Treppenvariante. Hierbei handelt es sich um gusseiserne Wendel- oder Spindeltreppen. Das Material Gusseisen steht für eine besondere Wertigkeit. Hier müssen zumeist mehrere tausend Euro auf den Tisch gelegt werden.




    Die Wendeltreppe aus dem Baumarkt – Ein Qualitätsprodukt?

    Wendeltreppe aus dem Baumarkt - #92383876 © Marco2811 - Fotolia.com Dieser Abschnitt kann auch als ein Vergleich zwischen dem Kauf vor Ort und im Internet betrachtet werden. Baumärkte, wie Obi, Hornbach oder Ikea sind nicht immer die bessere Wahl. Die Vorteile im Webshop einzukaufen werden in der nachfolgenden Aufführung deutlich.

    Kostenaufwand: Der Baumarkt muss die Treppen ausstellen und anpreisen. Dafür werden eine Verkaufsfläche und ein Mitarbeiter benötigt. Im Internet werden die Produkte mit Bildern präsentiert. Ein Beschreibungstext übernimmt die Beratung. Die Darstellung zeigt die Wendeltreppe in einer natürlichen Umgebung und ist daher auch nicht schlechter geeignet als der Baumarkt. Das World Wide Web kann seine Treppen günstiger feilbieten.

    Beratung und Service: Die notwendigen Informationen gibt es im Baumarkt persönlich, von Angesicht zu Angesicht. Aber der Mitarbeiter wird kein ausgewiesener Treppenfachmann sein. Innerhalb eines Webshops oder bei einem Online-Händler, der auf sein Produkt spezialisiert ist, werden Nachfragen meist überzeugender beantwortet. Hier liegt Expertenwissen vor.

    Lieferung: Die Kosten sind nicht unerheblich. Das Produkt sollte nicht durch den Transport gefährdet werden. Die Wendeltreppe muss immerhin zum eigenen Wohnort gebracht werden. Eine zusätzliche Lieferung kostet wiederum Geld. Bei den Webshops, welche Wendeltreppen anbieten, ist häufig ein kostenloser Transport inbegriffen. So wird das Paket zumindest bis vor die Haustür gebracht.

    Auswahl: Der wohl größte Vorzug des Webs. Denn während der Baumarkt nur begrenzt Stellflächen hat, kann der Internetshop seine Waren in einem Lagerhaus aufbewahren oder sogar auf Dritthändler zurückgreifen. Dies ermöglicht eine größere Anzahl von Treppen, die zum Verkauf zur Verfügung stehen.

    Im Baumarkt können Besucher jedoch einen Eindruck von der Qualität, Robustheit und dem Design bestimmter Modelle erhalten. Bevor ein überstürzter Kauf vorgenommen wird, sollten der Preis des Modelles im Internet kontrolliert werden. Zudem ist die reichhaltige Auswahl hochwertiger und ansprechender Modelle online vorab zu sichten.




    Den Aufstieg der Wendeltreppe berechnen!

    Aufstieg der Wendeltreppe berechnen - #95717105 © Gajus - Fotolia.com Die Wendeltreppe verläuft im Bogen und dennoch können die Berechnungen denen einer gewöhnlichen Treppe ähneln. Es gibt jedoch eine Ausnahme, die speziell zur Auswahl einer Wendel- oder Spiraltreppe verleitet.

    Um die Steigung der Treppe berechnen zu können muss die Entfernung der Stockwerke des Geschosses durch die gesamte Länge der Treppe geteilt werden. Wer dieser Berechnung folgt und einen Wert über 1,0 erhält, der sollte sich für eine Wendeltreppe entscheiden.

    Nachfolgend noch ein paar Formeln zum Aufbau einer Treppe:

    - Schrittmaß: (Steigung * 2) + Breite des Tritts = 62 bis 64 Zentimeter

    - Steigung: Höhe des Stockwerks / Lauflänge der Treppe

    - Anzahl der Stufen: Stockwerkshöhe / Steigung

    Ergänzende Formeln und Informationen, wie eine Treppe berechnet wird, sind unter bauen.de vorzufinden.




    Gesetzliche Vorschriften: Worauf ist beim Aufbau von Wendeltreppen zu achten?

    Gesetzliche Vorschriften für Wendeltreppen - #83193704 © Trueffelpix - Fotolia.com Bezüglich des geltenden Rechts ist auf die DIN Norm 18065 zu verweisen. Diese regelt Vorschriften bezüglich Treppen, Handläufe und Geländer. Sie findet in diesem Sinne auch für alle Raumspartreppen und dazu gehören die Spindel- und Wendeltreppe, Anwendung. Die für Bauherren wichtigen Bestimmungen werden nachfolgend aufgeführt. Es kann jedoch nicht schaden, die gesamte DIN-Norm vor der Planung zu studieren.

    Treppengeländer und Handläufe:

    - Die Anbringung des Geländers ist innerhalb von Wohngebäuden auf 900 mm festgeschrieben, sofern die Fallhöhe 12 Meter nicht übersteigt. Ansonsten ist das Geländer auf eine Höhe von 1,10 Meter auszuweiten.

    - Geländer und Handläufe sind so zu gestalten, dass kleine Kinder diese nicht erklettern können.

    - Der Handlauf muss nicht das Geländer-Ende kennzeichnen. Es kann eine Position gewählt werden, welche der persönlichen Wohlfühlhöhe entspricht. Für gewöhnlich befindet sich diese im Rahmen von 80 bis 112 Zentimetern. Soll die Wohnung möglichst barrierefrei erreichtet werden, so verringert sich die Bandbreite auf 85 bis 90 Zentimeter.

    - Der Handlauf hat einen Abstand zur Wand vorzuweisen, welcher fünf Zentimeter entspricht.

    - Ein Geländer ist unverzichtbar, sofern freie Plätze, Öffnungen in der Treppe oder generell freie Stellen zu überbrücken sind.

    - Lücken zwischen den Geländer-Streben hindurch müssen unmöglich gemacht werden. Generell dürfen diese maximal zwölf Zentimeter auseinanderstehen.

    - Der Handlauf muss einen festen und sicheren Griff bieten. Dieser Aspekt darf nicht der Gestaltung weichen.

    - Sind Lücken oder Unterbrechungen im Aufstieg vorhanden, so müssen Handläufe diese dennoch vollständig mitgehen.

    - Der Lauf muss auf eine Art und Weise enden, dass der Nutzer nicht daran hängenbleibt oder abrutscht.

    - Weist eine Wendeltreppe vier Stufen auf, ist bereits ein Handlauf notwendig. Ausnahmen und Sonderregelungen sind in den jeweiligen Bauordnungsrechten der Länder verzeichnet. Dort könnte auch eine niedrigere Anzahl an Schritten hinterlegt sein.

    - Innerhalb von öffentlichen Gebäuden, in Schulen, Krankenhäusern, Verkaufsanlagen, Hotels, Verwaltungen und Kulturstätten, wird gemäß DIN 18040-1 barrierefreies Bauen eingefordert. Dies bedeutet, dass der Handlauf beidseitig anzubringen ist.

    - Wird ein zweiter Handlauf installiert, so ist dieser auf einer Höhe von 85 Zentimetern zu montieren. Er hat hierbei 30 Zentimeter vor der Treppe zu beginnen und muss ebenso weit über den Abschluss hinausführen.

    - Der Lauf sollte einen Durchmesser im Rahmen von drei bis viereinhalb Zentimeter haben.

    Diese Regeln sollen den Aufbau nicht grundsätzlich erschweren. Aber auch in der eigenen Wohnung gehen Gäste ein und aus. Das Unfallrisiko bei älteren Menschen, wozu jeder irgendwann gehört, und kleinen Kindern ist bestmöglich auszuschließen.

    Auf ein Geländer kann verzichtet werden, sofern die Sturzhöhe ein Meter nicht überschreitet. Grundsätzlich sind Stürze, gerade in Haushalten mit Rentnern und kleinen Kindern, aber auszuschließen. Ansonsten hat das Geländer auf einer Entfernung von 0,9 Metern über dem Treppenverlauf angebracht zu werden, sofern der Sturz weniger als zwölf Meter in die Tiefe führt. Bei über zwölf Metern wird das Geländer auf 1,1 Meter Höhe angebracht. Handlauf und Geländer bilden das am häufigsten berührte Gespann der Wendeltreppe. Entsprechend sollten sie auch gut und stabil anzufassen sein.




    Muss ein Bauantrag für die Errichtung beantragt werden?

    Bauantrag für Wendeltreppe - #49826655 © blende11.photo - Fotolia.com Im Inneren eines Hauses hat der Bauherr oder Eigentümer in der Regel das Recht Änderungen vorzunehmen. Es können keine Abstände zur Grundstückgrenze verletzt werden und auch die Außenansicht wird dadurch nicht beeinträchtigt. Einzig wenn die Treppe im Inneren unter Denkmalschutz steht, dürfte sie nicht so einfach gegen eine Wendeltreppe ausgetauscht werden. Allerdings sollte grundsätzlich der Grundsatz „Sicherheit vor Denkmalschutz“ gelten.

    Bei der Außentreppe ist in der Regel ein Bauantrag zu stellen. Die Gesetzestexte der Länder können sich hier unterscheiden. Gelegentlich mag auch eine Anzeige genügen. Um diesen Aspekt mit Sicherheit zu klären, sollte mit den Behörden vor Ort, in diesem Fall dem Bauamt, Kontakt aufgenommen werden.

    Diese rechtliche Nachfrage ist zwingend vor dem Bau zu erledigen. Stört sich ein Nachbar an der Wendeltreppe im äußeren Bereich, kann er einen Rückbau verlangen. Auch ein nachträglicher Bauantrag ist möglich. Ob dieser angenommen wird, ist vom Einzelfall abhängig. Beeinträchtigt die Außentreppe die Ansicht der Fassade maßgeblich, so kann die Baugenehmigung unter Umständen versagt werden. Auch die Abstände zur Grundstücksgrenze sind zu beachten.




    Ist eine Wendeltreppe eine Raumspartreppe?

    Wendeltreppe und Raumspartreppe - #77318052 © Photographee.eu - Fotolia.com Eine Wendeltreppe kann auf geringem Raum errichtet werden. Dies ist möglich, indem die Breite der Stufen reduziert wird. Zudem kann, durch den gewundenen Aufbau, übereinander gebaut werden. Dadurch reduziert sich wiederum die Länge. Eine Wendeltreppe ist daher als Raumspartreppe zu bezeichnen. Die Auswahl ist an entsprechend raumsparenden Treppen jedoch größer. Hier eine Auswahl der möglichen Anstiege.

    - Wendeltreppe
    - Spindeltreppe
    - Bodentreppe
    - Bolzentreppe
    - Wangentreppe
    - Faltwerktreppe
    - Mittelholmtreppe
    - Leitertreppe

    Zusätzliche Informationen über Raumspartreppen können unter www.raumspartreppe.info oder www.raumspartreppen.net eingesehen werden.




    Ein perfektes Gespann: Der Dachboden und die Spindeltreppe!

    Der Dachboden und die Spindeltreppe - #54013889 © Janni - Fotolia.com Der Dachboden ist in vielen Häusern ungenutzt. Bestenfalls dient er als Abstellkammer oder wird nur dann betreten, wenn die Satellitenschüssel gerichtet werden muss. Hier wird viel Potential verschenkt. Denn ein Dachboden kann mit ein wenig handwerklichem Geschick zum Wohnraum ausgebaut werden. Eine Spindeltreppe ist hierfür oftmals der passende Aufstieg mit einer Mischung aus Eleganz und Platzersparnis.

    Folgendermaßen kann der Dachboden verwendet werden:

    Kinderzimmer: Die kleinen Kinder werden natürlich nicht auf dem Dachboden untergebracht. Aber der ältere Nachwuchs freut sich über den Gewinn an Privatsphäre, welche ein eigenes Stockwerk zu bieten hat. Und in der Etage darunter wird ein Zimmer zur freien Verwendung frei.

    Gästezimmer: Besuch ist nicht die Regel. Bleibt dieser zur Übernachtung, so wird Platz benötigt, um ein Bett aufzustellen. Der Dachboden kann diesen selten genutzten Raum bestens ausfüllen. Mit ein paar Schränken dient er weiterhin als Abstellkammer.

    Hobbyraum: Die elektrische Eisenbahn, der Computer-Raum oder weitere Hobbys können bequem in den Dachboden ausgelagert werden. Auch hier wird von der Ruhe und Ungestörtheit eines eigenen Stockwerks profitiert. Dies kommt beispielsweise auch zugute, wenn an einem Roman geschrieben wird.

    Arbeitszimmer: Aber auch die selbstständige Tätigkeit oder die Buchhaltung kann an diesen abgeschirmten Rückzugsort vorgenommen werden.

    Schon bei der Besichtigung des Hauses kann auf einen möglichen Aufgang zum Dachboden geachtet werden. Denn ein bestimmter Platzbedarf ist für die Wendeltreppe natürlich notwendig. Zusätzliche Hinweise für die Besichtigung werden unter www.hauskauf-checkliste.org geboten.

    Die Wendeltreppe ist deswegen geeignet, um den Dachboden zu erschließen, weil sie nicht nur zweckdienlich, sondern auch stilvoll den Weg nach oben ebnet.




    Die Wendeltreppe selber bauen – Mehr als eine Option?

    Wendeltreppe selber bauen - #83247756 © Matthias Enter - Fotolia.com Wer als Handwerker mehr als nur Beobachter ist, der kann sich vielleicht an der Wendeltreppen-Konstruktion versuchen. Dabei müssen mehrere Dinge bedacht werden.

    Berechnungen: Weiter vorne sind wir bereits darauf eingegangen. Treppenstufen müssen den gleichen Abstand in der Höhe aufweisen, damit niemand ins Stolpern gerät. Schon eine kleine Abweichung kann zu einer Gefährdung im Haushalt führen. Aber auch zusätzliche Berechnungen, zwecks Bereite, Länge und Tiefe sind anzustellen.

    Baukasten-Prinzip: Wer seine Wendeltreppe im Internet bestellt, der bekommt diese zumeist als Baukasten geliefert. Die notwendigen Teile sind vorhanden. Eine Bauanleitung rundet das Angebot ab. Handwerkliches Geschick ist weiterhin erforderlich. Dieses verringert sich jedoch auf das Befolgen der Anweisungen. Allerdings gibt es in vielen Haushalten noch andere Herausforderungen, die zu meistern sind.

    Materialkosten: Wer Holz, Metall und Glas selber einkauft, der kommt nicht zwingend günstiger davon, als bei den klassischen Baukästen. Allerdings bleiben die Auswahl des Materials und die grundlegende Gestaltung in diesem speziellen Fall dem Handwerker überlassen. Ohne Orientierung sollte eine Treppe aber nur von wirklich geschickten und bestenfalls ausgebildeten Handwerkern errichtet werden.

    Vorfertigung: Wer im Internet kauft, der bekommt Holz-Bauteile, Geländer-Bestandteile und weitere Einzelteile geliefert. Berechnungen und der Aufbau werden durch diese Stütze erleichtert.

    Wer sich beim Selberbau nicht sicher ist, sollte sich auch vor Augen halten, dass die Gesundheit der Bewohner des Haushaltes auf dem Spiel stehen kann.




    Darum wird die Wendeltreppe zum gestalterischen Highlight!

    Wendeltreppen als gestalterisches Highlight - #78442369 © Robert Kneschke - Fotolia.com Diese Art der Raumspartreppe beschränkt sich nicht auf den praktischen Nutzen. Auch das Design kommt zur Geltung. Mehrere Komponenten verstärken diesen Eindruck.

    Runde Treppe: Die Wendeltreppe ist gewissermaßen rund aufgebaut. Natürlich sie die Bretter der Stufen und die einzelnen Bauteile nicht abgerundet. Aber die Bauweise, welche sich spiralenförmig nach oben schraubt, erweckt diesen Eindruck. Die Treppenart passt sich in jeden Wohnbereich ein und wirkt dabei nicht so klobig, wie dies anderen Treppenkonstruktionen oftmals sind.

    Variable Größe: Im Innenbereich und ausschließlich zur Eigenanwendung, kann die Spindeltreppe gewissermaßen so schmal wie möglich geschnitten sein. Es ist zu erwähnen, dass das Begehen zwecks Breite mit einem kleineren Durchmesser erschwert wird. Gestaltungstechnisch kann die verringerte Größe jedoch ein großer Vorteil sein.

    Durchsichtiges Design: Eine normale Treppe hat Substanz. Sie ist selten zu durchblicken und wenn dies möglich ist, dann befindet sich die Wand des Raumes dahinter. Wendeltreppen können mit durchsichtigem Geländer gestaltet werden. Gleichzeitig ist ein Platzieren in der Raummitte möglich, was das Durchblicken lohnend macht.

    Die Wendel- oder Spindeltreppe wird vornehmlich für das Beschreiten einer Galerie genutzt. Hier steht die Konstruktion mitten im Raum und ist in ihrer vollen Pracht zu sehen.

    Sollte die Wendeltreppe mit wenigen Worten zusammengefasst werden, so wäre „elegant und schwungvoll“ die passende Beschreibung. Und welcher andere Treppenaufbau kann dies von sich behaupten?




    Welche Mindestbreite sollte die Wendeltreppe aufweisen?

    Mindestbreite von Wendeltreppen - #70132312 © M. Schuppich - Fotolia.com Die Mindestbreite einer Spindeltreppe beläuft sich im Wohnbereich auf 80 Zentimeter. Eine kleinere Breite ist möglich, aber nur wenn es sich nicht um die einzige Treppe zum verbundenen Wohnbereich handelt. Je nach Stärke der Drehung wird sich der Auftritt ungefähr auf 24 Zentimeter belaufen.

    Hier kann zudem eine Sonderform, die halbgewendelte Treppe Erwähnung finden. Sie verläuft wie die herkömmliche Steige gerade und dreht sich an den Ecken. Treppenhäuser verlaufen häufig in dieser Form. Hier sind 90 Zentimeter Laufbreite, bei einem Auftritt von 26,5 Zentimetern zu empfehlen.

    Entsprechende Konstruktionen, wie vorab vorgestellt, können auf einer Fläche von 2 x 2 Metern montiert werden. Der Durchmesser ist natürlich frei zu wählen. Er sollte dem Design schmeicheln und gleichzeitig den Platzbedarf einkalkulieren. Kommen sich häufiger Personen auf der Treppe entgegen, so eignet sich ein größerer Radius mit breiteren Treppenstufen.

    Bei der Planung und dem Aufbau der Wendeltreppe sind auf persönliche Voraussetzungen und gesetzliche Regelungen gleichermaßen zu achten.




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